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Barrierefreies Bad: 7 Punkte, die heute schon zählen
Bad-Ratgeber

Barrierefreies Bad: 7 Punkte, die heute schon zählen

Ein Bad barrierefrei zu planen heißt nicht, dass es nach Klinik aussieht. Wir zeigen sieben konkrete Punkte, die ohne Mehrkosten heute schon eingebaut werden können.

Hubert Gebel 21. April 2026 4 min Lesezeit

1. Bodengleiche Dusche

Die wichtigste Maßnahme — und keine, die später nachgerüstet werden kann. Eine bodengleiche Dusche braucht einen entsprechenden Estrich-Aufbau, der heute geplant werden muss.

2. Türbreiten 80 cm aufwärts

Die DIN 18040-2 schreibt 80 cm lichte Durchgangsbreite vor — Rollator und Rollstuhl brauchen das. Schiebetüren sind hier oft die elegantere Lösung als Drehflügel.

3. Sitzhohes WC

Ein WC mit 46 cm Sitzhöhe (statt 40 cm Standard) ist auch für nicht-eingeschränkte Nutzer angenehm. Geberit AquaClean und Duravit SensoWash bieten passende Modelle.

4. Vorbereitung für Haltegriffe

Sie müssen die Griffe heute nicht einbauen — aber die Wand-Verstärkung in den richtigen Höhen schon vorbereiten. Das ist eine Stunde Mehrarbeit jetzt, die später Tausende sparen kann.

5. Beleuchtung mit Bewegungsmelder

Nachts im Bad: nicht erst Schalter suchen. Ein dimmbares Nacht-Licht mit Bewegungsmelder reduziert Sturzgefahr deutlich.

6. Rutschfeste Bodenbeläge

Klasse R 10 oder R 11 für Bäder, Klasse C für Dusch-Bereiche. Bei Feinsteinzeug auf strukturierte Oberflächen achten — nicht alles, was matt ist, ist auch rutschfest.

7. Heizung & Lüftung mitdenken

Ein gut beheiztes Bad mit kontrollierter Lüftung schimmelt nicht. Bei Vollsanierung lohnt sich der Einbau einer dezentralen Lüftung mit Wärmerückgewinnung — auch für die Energiebilanz.

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